Ausblick auf den Kunstsommer 2007 Die Deutsche Bank
VIP-Lounge auf der Art Cologne
 Deutsche
Bank Lounge auf der Art Cologne 2007 Foto:
Lukas Roth
Nach Vorverlegung der Art
Cologne ins Frühjahr warteten alle gespannt darauf, ob sich der neue
Termin bewähren würde. Es funktionierte glänzend. Mit großem
Besucherandrang und einer Vielzahl überraschender Positionen in der jungen
Sektion "Open Space" sorgte die Messe wieder für neue Impulse. Als Sponsor
der Messe präsentierte die Deutsche Bank in ihrer VIP-Lounge Arbeiten von
Isa Genzken – der diesjährigen Künstlerin des Deutschen Pavillons auf der
Biennale in Venedig.
 Eingang
in die Deutsche Bank Lounge, Art Cologne 2007 Foto:
Lukas Roth
Erstmals ins Frühjahr verlegt
glänzte die Art
Cologne in diesem Jahr gleich mit sommerlichen Temperaturen. Die
weltweit älteste Kunstmesse lud nach nur knapp sechs Monaten erneut nach
Köln. Angesichts der unmittelbaren Terminkonkurrenz zu den Messen in Frankfurt,
Düsseldorf und Brüssel
sahen vor allem die über 190 teilnehmenden Galeristen der Eröffnung mit
Spannung entgegen. Über 16.000 Gäste und auch im sechsstelligen Bereich
gemeldete Umsätze sorgten aber bereits am Vernissageabend für befreites
Aufatmen. Mit ihrer Konzentration auf international renommierte Galerien
aus 27 Ländern bot die Messe einen gewohnt umfassenden Überblick über die
Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts – von der Klassischen Moderne bis zur
aktuellsten, internationalen Kunstproduktion.
 Kunstwerke
v.l.n.r.: "Großes
Fenster",1987/88, "Untitled" und "Wolfgang", beide 1998, aus
der Sammlung Schröder; "Untitled
(Orange)" und "Aquarium", beide 2001, Galerie
Daniel Buchholz, Köln Foto:
Lukas Roth
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Vernissage TV: Eröffnungsfeier der Art
Cologne in der Deuitsche Bank VIP-Lounge
Als Sponsor der Art Cologne war auch die Deutsche Bank
wieder mit einer eigens gestalteten VIP-Lounge auf der Messe vertreten,
die ganz im Zeichen der diesjährigen Kunstevents in Venedig, Kassel und
Münster stand. In einer minimalistisch-eleganten Architekturinszenierung
präsentierte die Bank hier Arbeiten von Isa
Genzken und richtete damit den Fokus besonders auf zwei Ereignisse:
Der in diesem Jahr von Genzken bespielte Deutsche
Pavillon auf der Biennale in
Venedig wird von der Deutschen Bank als Hauptsponsor gefördert. Außerdem
fördert die Deutsche Bank auch Genzkens Beitrag zu skulptur
projekte münster'07, die neben der documenta
in Kassel ein weiteres Highlight des Kunstsommers bietet.
 Foto:
Lukas Roth
Mit ihrer in Weiß und hellem Grün
gefassten Architektur und passend entworfenen Möbeln präsentierte sich die
Lounge auf der Kölner Messe als offener Raum, der die Ausstrahlung von
Genzkens Skulpturen unterstrich. Herzstück der von dem Berliner
Architekten Thorsten
Klooster entworfenen VIP-Lounge war die große Treppenanlage im
Ausstellungsbereich, die zum Verweilen einlud und den ungestörten Blick
auf die im Raum platzierten Arbeiten Genzkens frei gab. Die teilweise bis
zu drei Meter hohen Stelen, Leihgaben aus der Sammlung
Schröder in Berlin und der Galerie
Buchholz, versteht die Künstlerin als Chiffren moderner
Hochhausarchitektur, die verschiedenste Assoziationen zu bekannten Ikonen
wecken: Mies
van der Rohe, die New Yorker Skyline und nicht zuletzt die Tragödie
des World Trade Centers. Wie sehr diese Strukturen der Künstlerin am
Herzen liegen, vermittelt sich auch durch die Freundesnamen, die sie den
Arbeiten gibt, wie etwa bei der Wolfgang betitelten Stele – einer
Hommage an Wolfgang
Tillmans. Mit Isa Mona Lisa begrüßte den Besucher denn auch
gleich am Eingang der Lounge ein monumentales Porträt der Künstlerin, das
der Star der deutschen Fotokunst 1999 von der Freundin aufnahm.
 Im
Hintergrund: "Isa Mona Lisa" (1999) von Wolfgang Tillmans Foto: Lukas Roth
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