New Horizons Die Deutsche Bank auf der Frieze Art
Fair 2007
 Frieze
Art Fair, London 2007 Foto Linda
Nylind, Courtesy Frieze.
Die Deutsche
Bank war in diesem Jahr zum vierten Mal Hauptsponsor der Frieze
Art Fair, die im Oktober in London stattfand. Nicht nur für Galerien,
Sammler, Experten und Sponsoren ist die Messe eine spannende
Angelegenheit. Jahr für Jahr erhöhten sich die Besucherzahlen und der
Umsatz: 2007 waren es 68.000 Menschen, die in die Zelte im Regents Park
strömten - ein neuer Rekord. Und wieder war die Bank mit zahlreichen
Angeboten vor Ort vertreten: Neben der traditionellen VIP-Lounge und dem
in diesem Jahr zum zweiten Mal geförderten Education Space, wurde in
diesem Jahr erstmals auch ein Kunstprojekt auf der Frieze Art Fair
unterstützt.
 Deutsche
Bank VIP Lounge, Frieze Art Fair 2007 Foto:
Scott Williams, W.p.S, London
 Richard
Princes Auto-Skulptur "1970er Dodge Challenger" vor dem Education Space Foto
Linda Nylind, Courtesy of Frieze.
Für A
Delicious Feeling of Confidence hatte der Frankfurter
Kunstverein von dem slowenischen Newcomer Tobias
Putrih für die Messe eine spezielle Bühne gestalten lassen. Hier waren
täglich Performances, Filme und Künstler-Aktionen von internationalen
Teilnehmern gezeigt wurden, die den rebellischen Geist der Stand-Up Comedy
beschwören. Ob nun die spanische Künstlerin Dora
Garcia einen Schauspieler Texte des legendären Komikers Lenny
Bruce rezitieren ließ, die schwedische Formation Ride
1 zu einer absurden Seance-Performance einlud oder der deutsche
Künstler Claus Richter die
Geschichte der ersten menschlichen Kanonenkugel, Rossa Matilda Richter,
als diskursive Muppet-Show
inszenierte - A Delicious Feeling of Confidence zeigte wie Künstler
Humor als politische Strategie einsetzen.
 CLAUS
RICHTER Will Success Spoil Rossa
Matilda Richter? Performance,
Frieze Art Fair 2007 Foto:
Frankfurter Kunstverein
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RIDE.1 (Ronny
Hansson, Stig Sjölund, Jonas Kjellgren) Feedback
- Jack of many trades, 2007 Performance
auf der Frieze Art Fair 2007 Foto:
Frankfurter Kunstverein
Auch 2007 zog
der von der Bank geförderte Education Space 2007 mit dem
Vermittlungsprogramm Introducing to the Art World zahlreiche
Interessenten an. 300 junge Menschen, darunter auch Kinder im Alter von 5
bis 12 Jahren, besuchten die zahlreichen Kunst-Workshops. Das mit dem Camden
Arts Center konzipierte Projekt ermöglicht Kindern und Jugendlichen,
Schulklassen und Familien an Workshops, Diskussionen und Führungen
teilzunehmen. Gleichzeitig nutzte die Bank die vier Messetage, um mit
zahlreichen Ankäufen ihre Unternehmenssammlung weiter auszubauen und um
Besucher ausführlich über das eigene Kunstengagement zu informieren.
 Mike
und Dinos Chapman verzieren Pfundnoten, Frieze Art Fair, 2007 Foto
Linda Nylind, Courtesy of Frieze.
New
Horizons war das Thema der diesjährigen Ausstellung in der Vip-Lounge der
Deutschen Bank. In futuristisch-industriellem Ambiente wurden
fotografische Arbeiten aus der Unternehmenssammlung präsentiert, die sich
auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema Horizont auseinandersezen.
Neben Werken von Hiroshi Sugimoto
oder des finnischen Fotografen Jorma
Puranen wurden auch Arbeiten von zwei Künstlern gezeigt, die letztes
Jahr für die Londoner Sammlung auf der Frieze erworben wurden: Fiona
Tans Ansicht eines verfallenen Piers in Brighton und Federico
Guzmáns Tomacco Plant, dass sich kritisch mit den
ökologischen Folgen industriell betriebener Landwirtschaft
auseinandersetzt.
 Tracy
Emin in der VIP Lounge der Deutschen Bank, Frieze Art Fair 2007 Foto:
Scott Williams, W.p.S, London
Wieder
versammelte sich eine illustre Mischung von Gästen aus Kunst, Kultur,
Wirtschaft und Politik in der VIP Lounge. Josef
Ackermann und Pierre
de Weck begrüßten dort am Eröffnungstag neben dem US Kunststar Richard
Prince etwa auch Springer-Vorstand Matthias
Döpfner, Architektin Zaha
Hadid und Künstlerin Tracey
Emin. Zu den Besuchern zählten auch der New Yorker Galerist Larry
Gagosian, der Fotokünstler Andreas
Gursky und die Sammlerin Julia
Stoschek. Insgesamt zählte die Deutsche Bank während der Messetage
über 2000 Kunstinteressierte in ihrer Lounge.
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