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Other Voices, Other Rooms Unser Bild des Nordens ist noch immer von den Gemälden der Romantik geprägt, von erhabenen Schneelandschaften fernab menschlicher Zivilisation. "True North", die aktuelle Schau im Deutsche Guggenheim, hinterfragt diese stereotype Sicht. Denn im Gegensatz zu ihren Vorläufern beziehen die Arbeiten von Stan Douglas, Olafur Eliasson, Elger Esser, Thomas Flechtner, Roni Horn, Armin Linke und Orit Raff kritische Standpunkte zu Geschichte, Umwelt und Politik. Die aktuelle Auseinandersetzung mit kunstgeschichtlichen Traditionen steht auch im Fokus der neuen Ausgabe von db artmag +++ Stan Douglas’ bestechend schöne Videoinstallation "Nu.tka." setzt sich mit einem dunklen Kapitel der Kolonialgeschichte auseinander. Im Interview erläutert der kanadische Künstler seine ebenso komplexe wie ästhetische Inszenierung +++ Elger Essers elegische Landschaftsaufnahmen künden von der Sehnsucht nach der verlorenen Einheit mit der Natur. Ein Essay von Alexander Pühringer +++ Kosmos voll Schönheit und Dekadenz – Karen Kilimnik kreiert Idealbilder vergangener Zeiten, um sie sofort wieder zu zerstören. Tim Ackermann stellt die amerikanische Künstlerin vor +++ Frauenfiguren, die in Fin de siècle-Mustern zu ertrinken drohen. Adriana Czernins Zeichnungen scheinen die Ästhetik des Fin de siècle in die Gegenwart zu transportieren. Kito Nedo hat die Künstlerin in Wien getroffen |